Künstliche Intelligenz für inklusive Onboarding-Prozesse in Mixed-Ability Teams
Inklusives Onboarding für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in der Verwaltung durch KI-basiertes Assistenzsystem
KI-InnOMATiV
Hintergrund und Zielsetzung
Das Projekt „KI-InnOMATiV – Künstliche Intelligenz für Inklusives Onboarding in Mixed-Ability-Teams in der Verwaltung“ zielt darauf ab, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt zu stärken und dabei die Personaleinführung in Verwaltungen effizienter und inklusiver zu gestalten.
Hierfür wird ein partizipativer Entwicklungsansatz gewählt, der auf einer engen Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung sowie relevanten Akteur:innen aus der Verwaltung basiert. Durch die Analyse bestehender Arbeitsprozesse und die Entwicklung eines adaptiven Assistenzsystems sollen individuelle Bedürfnisse, Stärken und Lernstile neuer Mitarbeitenden erkannt und gezielt unterstützt werden. Mittels komplexer KI-Technologien wie Process Mining und Large Language Models kann das System kontextbezogene Hinweise geben, Formulare und Regeln in verständliche Sprache übersetzen und Rollen oder Erwartungen an das ganze Team erklären. So können barrierefreie und produktive Arbeitsumgebungen für vielfältige Teams geschaffen werden.
Als Verbundpartnerin übernimmt die TU Dortmund unter der Leitung von Prof. Dr. Frauke Mörike eine zentrale Rolle bei der Analyse des soziotechnischen Arbeitssystems durch feldbasierte Nutzerforschung sowie beim Übersetzen identifizierter Bedarfe in interaktive Assistenzsysteme. Dabei richtet die TU Dortmund den Fokus auf berufliche Teilhabe, die über barrierefreie Technologien hinaus geht.
Anwendungsziel
Das intelligente Onboarding-Assistensystem soll neue Mitarbeitende, egal ob mit oder ohne Behinderungen, gezielt unterstützen, frühzeitig integrieren und damit berufliche Teilhabe für alle ermöglichen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen sowohl direkt in die technische Entwicklung des KI-Onboarding-Systems als auch in praxisorientierte Handlungsempfehlungen für die Gestaltung ebensolcher. Die praktische Nutzbarkeit des Assistenzsystems wird durch eine nahtlose Integration als Browser-Plugin in bestehende webbasierte Verwaltungsanwendungen gewährleistet. Die technische Umsetzung wird von den beiden Industriepartnern fabbrain und Adnexxus begleitet.
Gefördert/Finanziert durch:
Das Projekt wird im Rahmen von NEXT.IN.NRW aus Mitteln des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027 gefördert.
Projektzeitraum: Vom 01.01.2026 bis zum 31.12.2028
Projektpartner: Hochschule Ruhr West,Technische Universität Dortmund, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, fabbrain Software GmbH, Adnexxus GmbH, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen




