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Fakultät Rehabilitationswissenschaften

Fachgebiet auf dem 35. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vertreten

Ein Foto von einem Publikum, welches einer Präsentation lauscht. © Christoph Burzlaff​/​TU Dortmund
Bereits Ende März konnte Christoph Burzlaff im Rahmen des 35. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquiums in Leipzig einen Vortrag halten

Unter dem Titel „Berufliche Rehabilitation in Berufsförderungswerken: Digitalisierung und neue Voraussetzungen der Rehabilitand*innen?“ konnte Christoph Burzlaff Einblicke in erste Ergebnisse einer Studie geben, nach denen die digitalen Eingangskompetenzen der Rehabilitand*innen in den Berufsförderungswerken stark divergieren, weshalb die einzelnen Rehabilitationsmaßnahmen differenzierte digitale Kompetenzebenen adressieren müssen. Hiermit einhergehend hat Christoph Burzlaff die These in den Raum gestellt, dass für eine erfolgreiche Wiedereingliederung gleichwohl digitale Kompetenzen (digital literacy) und digitale Gewandheit (digital fluency) auf einem hohen Kompetenzniveau unabdingbar sind. Insbesondere die Komplexität der digitalen Kompetenzvermittlung birgt dabei das Risiko, dass dieses Kompetenzniveau von Rehabilitand*innen mit niedrigen digitalen Eingangskompetenzen zum Abschluss der Maßnahme nicht erreicht wird und Wiedereingliederungsbestrebungen nicht im gewünschten Ergebnis resultieren. 

Spezifisch die anregenden Gespräche mit altbekannten Kolleg*innen sowie neuen Gesichtern, der kritisch-konstruktive Austausch sowie neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis haben den Aufenthalt in Leipzig sehr bereichert. Insbesondere die vielfältigen und zahlreichen Beiträge zur beruflichen Rehabilitation vor vollbesetzten Sälen haben für umfassende neue Impulse gesorgt.